Willkommen auf der Interseite der Gemeinde Dietramszell

 

Dietramszell – und seine Sehenswürdigkeiten

 

Die frühere Kloster- und heutige Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Dietramszell, erbaut unter Probst

Dietram II. Hipper 1729 - 1745. An der Innenausstattung wirkten namenhafte Künstler wie Johann

Baptist Zimmermann, Franz Xaver Schmädl und Philipp Jakob Rämpl mit.

 

Die frühere Pfarr- und heutige Klosterkirche St. Martin, erbaut 1717.

 

Die Wallfahrtskirche St. Leonhard, erbaut 1764 - 1770 unter Leitung des Münchner Hofbaumeisters

Leonhard Matthäus Gießl. Kuppelfresko von Christian Wink, Altäre und Kanzel von Philipp Rämpl,

der hier sein größtes und schönstes Werk schuf.

 

Wallfahrtskirche Maria Elend, erbaut 1687 - 1690. Deckenfresko von dem Weilheimer Maler Johann

Sebastian Troger. Ursprünglich als "Elend Kircherl" bezeichnet. Hier sei noch eine Anmerkung zum

Namen Maria Elend erlaubt: Elend wird mundartlich als "illat" ausgesprochen und leitet sich von

"alilanti" ab. Aus "alilanti" wurde "elilanti" und schließlich "Elend". Dieses Wort bedeutet so viel wie

"anders Land, fremdes Land, Grenzland, außerhalb der Gemarkung liegendes Land. Und in der Tat,

Maria Elend lag zur Zeit der Augustinerchorherren im Grenzgebiet ihrer Hofmark. Heute, wenn man

so will, liegt sie im einsamen Grenzland der Gemeinde Dietramszell.

 

Die Friedhofskirche Kreuzbichel. An das spätgotische Kirchlein ließ Probst Georg Wagner 1641 auf

der Westseite eine Kapelle mit Turm zu Ehren der Mutter Gottes von Einsiedel (Schweiz) anbauen.

Neben dem Portal ein sogenannter Fingerstein für die Wallfahrer. Die 1666 auf der Südseite errichtete

Totenkerker-Kapelle wurde 1826 an die Familie von Schilcher verkauft und dient als Familiengruft.

 

St. Katharina in Thankirchen, Grundsteinlegung 1728, Innenausstattung im Stil des späten Rokoko

1777/78 mit Fresken des Münchner Hofmalers Christian Wink und Altarfiguren des Bildhauers Philipp

Rämpl.

 

Eine Besonderheit ist die Marienkirche in Peretshofen, erbaut als Chorturmkirche, ausgeschmückt

mit otischen Fresken.

 

Ebenso sehenswert die Marienkirche in Linden. Die mit gotischen Fresken ausgeschmückte Vorhalle

war ursprünglich der Chorraum eines älteren Kirchenbaues.

 

Die hl. Maria Magdalena Kirche in Lochen, ein Bau von Thomas Gugler von 1520 mit barocker Innen-

ausstattung.

 

Die St. Martinskirche in Steingau stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Altarfiguren werden dem Bild-

hauer Kaspar Niederreiter zugeschrieben, der aus Dietramszell stammte.

 

St. Peter und Paul in Baiernrain, im Kern gotisch. Beim Schwedeneinfall 1632 stark beschädigt und

wieder hergestellt. Ausgestattet mit Arbeiten von Georg Wunderl.